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Technopolis gewinnt Millionenauftrag für Bundesbericht Forschung und Innovation

Der Bundesbericht Forschung und Innovation - © BMFTR
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit Sitz in Bonn hat die Geschäftsstelle für den Bundesbericht Forschung und Innovation (BuFI) neu vergeben. Den Zuschlag erhält Technopolis in Frankfurt am Main. Als Unterauftragnehmer sind VDI/VDE Innovation + Technik in Berlin, die Berliner Kommunikationsagentur CBE Digiden sowie die Brüsseler Kommunikationsagentur Arctik mit an Bord. Der Auftragswert liegt bei rund 2,64 Millionen Euro.
Der Bundesbericht Forschung und Innovation erscheint seit 2008 alle zwei Jahre und fasst die Prioritäten, Ziele und Strukturen der Forschungs- und Innovationspolitik der Bundesregierung zusammen. In den geraden Jahren nimmt die Bundesregierung darin zugleich Stellung zu den Gutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation. Der Bericht richtet sich an Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbände und Unternehmen sowie an die interessierte Öffentlichkeit.
Redaktion und Online-Auftritt gehören zum Auftrag
Technopolis und die beteiligten Dienstleister übernehmen künftig die Aufgaben der BuFI-Geschäftsstelle. Zum Auftrag gehören die Konzeption des Bundesberichts, die Erstellung von Textentwürfen und die Steuerung der Redaktionsprozesse. Hinzu kommen die Betreuung der Online-Präsenz und der begleitenden Produkte sowie die kontinuierliche fachliche Betreuung.
Die Geschäftsstelle bildet zudem die Schnittstelle zur Expertenkommission Forschung und Innovation und zum Monitoring der Hightech Agenda Deutschland. Für den Auftrag waren unter anderem Erfahrungen mit Forschungs- und Innovationsberichten, Wissenschaftsstatistik und der Aufbereitung statistischer Daten sowie mit der Gestaltung und Pflege von Websites gefragt.
Bislang wurde die BuFI-Geschäftsstelle vom DLR Projektträger gemeinsam mit der Prognos AG geführt. Das Konsortium betreute die Geschäftsstelle seit 2016 und war unter anderem für Textentwürfe, redaktionelle Prozesse, die grafische Gestaltung, die Abstimmung innerhalb der Bundesregierung und die digitale Umsetzung des Berichts zuständig.
Der neue Vertrag beginnt am 1. November 2026 und läuft zunächst bis zum 31. Oktober 2028. Das Ministerium kann ihn einmalig um bis zu zwei weitere Jahre verlängern.
(bmw) 25.09.2026












