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Freitag, 14. August 2026
Agenturen gründen internationales Netzwerk Hi für Employer Branding
Die Düsseldorfer Agentur Yea HR gehört zu den Gründungsmitgliedern vom internationalen Netzwerk Hi - © Yea HR
Sieben Agenturen aus Europa, Asien und den USA haben sich zum Netzwerk Hi zusammengeschlossen. Ziel der Initiative ist es, Arbeitgebermarken stärker als strategisches Instrument für Unternehmen zu nutzen. Zu den Gründungspartnern gehört auch die Düsseldorfer Agentur Yea HR. Erste gemeinsame Kundenprojekte gibt es bereits, darunter für den Pharmakonzern GSK in München.
Neben Yea HR beteiligen sich Tonic aus London, Pact aus Hongkong, Happy Dance mit Büros in Großbritannien und New York, TalentX aus Dubai, Johan Driessens aus den Niederlanden sowie Whydentify aus Norwegen. Die Partner wollen mit dem Netzwerk ihre Kompetenzen im Bereich Employer Branding international bündeln und Projekte über mehrere Märkte hinweg umsetzen.
Ein Teil der Zusammenarbeit besteht bereits seit einiger Zeit. So arbeiten etwa Tonic und Pact gemeinsam für den Pharmakonzern GSK. Yea HR kooperiert wiederum mit Johan Driessens bei der Entwicklung von Formaten für Mitarbeiter-Events.
Das Netzwerk versteht Employer Branding als strategisches Instrument für Themen wie Unternehmenskultur, Recruiting oder Mitarbeiterbindung. Unter dem Ansatz „Universal Employer Branding“ wollen die Partner Arbeitgebermarken entwickeln, die international einheitlich funktionieren und zugleich lokale Besonderheiten berücksichtigen.
Der Name Hi steht nach Angaben der Initiatoren für „Human Intelligence“, „Human Imagination“ und „Human Insight“. Inhaltlich beschäftigt sich das Netzwerk unter anderem mit Veränderungsprozessen in Unternehmen, Kulturentwicklung sowie datenbasierter Analyse von Recruiting- und HR-Maßnahmen.
„Wir sind keine lose Allianz von Kommunikationsagenturen“, sagt Andreas Herde, Geschäftsführer von Yea HR. „Wir arbeiten als Beratungs-Netzwerk, das die entscheidenden Business-Probleme anpackt. Es geht also nicht um schöne Bilder oder plakative Maßnahmen, die nach außen wirken. Wir wollen Wertschöpfung und Lösungsbeiträge für Unternehmen beitragen, die sich in großen Veränderungsszenarien befinden oder People Challenges wie Recruiting oder auch Retention haben.“
In den kommenden Monaten planen die Gründer, weitere Partner in das Netzwerk aufzunehmen und zusätzliche Regionen sowie Fachgebiete abzudecken.
(bmw) 11.03.2026












