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Samstag, 15. August 2026
EU-Kampagne Voices of Humanity: 27km setzt auf dokumentarisches Storytelling
Herzstück der EU-Kampagne ist ein Dokumentarfilm, der drei Helferinnen aus Gaza, der Ukraine und Ukraine porträtiert - © VML Copenhagen
Welche Beweggründe spielen eine Rolle, wenn Menschen in einem Kriegsgebiet bleiben, um anderen zu helfen? Diese Frage steht im Zentrum der neuen europaweiten Awareness-Kampagne Voices of Humanity der Europäischen Kommission. Umgesetzt wurde sie vom Hamburger Creative Content Studio 27km im Auftrag von VML Copenhagen und der Generaldirektion für Humanitäre Hilfe (ECHO) in Brüssel.
Herzstück der Kampagne ist ein 16-minütiger, emotionaler Dokumentarfilm, der drei von der EU unterstützte Helferinnen aus Gaza, der Ukraine und Uganda porträtiert – Frauen, die unter extremen Bedingungen bleiben, um anderen zu helfen. „Diese Geschichten erzählen nicht von Flucht, sondern von Entschlossenheit – von Menschen, die bleiben, um Leben zu retten. Solche Begegnungen verändern, wie man über Mut denkt", sagt Regisseur Kai Sehr.
Die Kampagne zeigt, was die Grundprinzipien europäischer humanitärer Hilfe im Alltag bedeuten: Menschlichkeit leben, unparteiisch handeln, neutral bleiben. In Gaza wurde eine psychosoziale Beraterin begleitet, die zwischen Bombardements und Hilfseinsätzen pendelt. In der Ukraine steht eine Programmmanagerin im Fokus, die Bildungs- und Gesundheitsprojekte trotz anhaltender Angriffe neu aufbaut. Und in Uganda dokumentiert der Film eine Lehrerin, die geflüchteten Kindern aus dem Sudan Struktur und Hoffnung schenkt.
Zu sehen ist die Dokumentation europaweit über Social Media und Youtube sowie auf Filmfestivals und in ausgewählten Kinos. Damit soll Voices of Humanity zu einem filmischen Zeugnis gelebter Menschlichkeit im Angesicht von Gefahr werden.
Auf Basis der Kampagnenidee von VML Copenhagen wurde der kreative Part gemeinsam weiterentwickelt. Den produktionellen Part übernahm 27km von der Entwicklung des visuellen Konzepts über die Produktion und Postproduktion bis hin zur Musik. Die Dreharbeiten führten 27km mitten in den Krisenregionen. Nach Agenturangaben waren wochenlange Vorbereitung war nötig, um Drehorte zu sichern, lokale Partner zu briefen und gemeinsam mit der Europäischen Kommission Sicherheits- und Evakuierungspläne zu erstellen. „Kein Versicherer deckt so ein Projekt ab, jede Anreise ist ein Risiko", so Tim Beblo, Executive Producer bei 27km. "Wir mussten die Sicherheit der Crew über alles stellen – mit lokalen Partnern, geeigneten Unterkünften und psychologischer Betreuung vor und nach dem Dreh."
(bmw) 13.10.2025












