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Freitag, 14. August 2026
Adobe-Studie: Content-Bedarf verdoppelt sich bis 2027
80 Prozent der Befragten geben an, dass der Bedarf an Content in den vergangenen zwei Jahren deutlich gestiegen ist - © Adobe
Die Nachfrage nach digitalem Content nimmt in rasantem Tempo zu und stellt Unternehmen zunehmend vor Herausforderungen. Laut einer aktuellen Adobe-Studie unter 408 deutschen Marketingverantwortlichen berichten 80 Prozent, dass der Bedarf an Content in den vergangenen zwei Jahren deutlich gestiegen ist. Nahezu die Hälfte der Befragten (48?Prozent) verzeichnet sogar eine Verfünffachung oder mehr. Und ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht: 71 Prozent der Studienteilnehmenden erwarten, dass die Content-Nachfrage bis 2027 mindestens doppelt so hoch sein wird wie heute.
Ein zentraler Treiber für den wachsenden Content-Bedarf sind die steigenden Erwartungen der Konsumenten an personalisierte Markenerlebnisse. 55 Prozent der deutschen Marketingverantwortlichen sehen diesen Anspruch als Hauptgrund für die zunehmende Nachfrage nach Inhalten. Gleichzeitig verschiebt sich der Content-Fokus deutlich: 40 Prozent der Befragten beobachten eine klare Bewegung hin zu dynamischeren Formaten wie Video und Audio. Auch der Trend zu hybriden Customer Journeys (30 Prozent) erhöht die Komplexität der Content-Produktion spürbar. Über die Hälfte der deutschen Marketer (58 Prozent) sagt, dass ihre Zielgruppen mittlerweile wöchentlich oder sogar mehrmals pro Woche neue Inhalte erwarten, was den Druck auf die Teams erhöht, schneller und effizienter als je zuvor zu arbeiten.
Besonders stark wächst dabei die Nachfrage nach Social-Media-Kurzvideos. 43 Prozent der Marketer sehen darin das am schnellsten wachsende Format. Interaktive Inhalte wie Umfragen und Quizzes (33 Prozent) sowie Livestreams und digitale Events (31 Prozent) folgen auf den nächsten Plätzen.
© Adobe
Mit steigender Content-Nachfrage wächst auch der Druck auf die Produktionsprozesse: 39 Prozent der deutschen Marketingverantwortlichen nennen als größte Herausforderung die schnelle Erstellung von markenkonformen Inhalten. Die Balance zwischen Tempo, Qualität und Markenidentität gerät damit zunehmend ins Wanken.
Um dieser Entwicklung zu begegnen, setzen immer mehr Teams auf technologische Unterstützung, insbesondere durch generative KI. Bereits 59 Prozent der Befragten nutzen KI-basierte Tools in mehreren Bereichen ihrer Content-Produktion, etwa bei Textentwürfen, Visuals oder Automatisierungen. 83 Prozent planen, generative KI innerhalb des nächsten Jahres in ihren Content-Workflows einzusetzen und 61 Prozent wollen den Einsatz sogar ausweiten.
(bmw) 17.07.2025













