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Freitag, 14. August 2026
Defacto stellt Insolvenzantrag – Geschäftsbetrieb läuft vorerst weiter
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Das 1989 gegründete Agentur Defacto hat beim Amtsgericht Fürth einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Hintergrund der finanziellen Schieflage sind unerwartete und kurzfristige Umsatzrückgänge infolge der Verschiebung oder Absage fest eingeplanter Kundenaufträge. Die daraus entstandene Liquiditätslücke konnte die Dialogagentur nicht mehr aus eigener Kraft schließen.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Volker Böhm von der Kanzlei Schultze & Braun bestellt. Der Agenturbetrieb läuft weiterhin uneingeschränkt. Die Löhne und Gehälter der rund 150 Beschäftigten sind bis Ende September 2025 durch das Insolvenzgeld abgesichert. Laufende Aufträge und Projekte sollen laut Insolvenzverwalter wie geplant umgesetzt werden.
Ziel des Verfahrens ist eine nachhaltige Neuausrichtung der Agentur sowie der Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze. Der Einstieg eines Investors in das bestehende Unternehmen könnte eine zügige Umsetzung dieses Ziels ermöglichen.
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(bmw) 14.07.2025












