News

Samstag, 15. August 2026

Influencer-Content: Erste BCM-Wirkungsstudie für den DACH-Raum zeigt starke Markenrelevanz

%%%Influencer-Content: Erste BCM-Wirkungsstudie für den DACH-Raum zeigt starke Markenrelevanz%%%

Erstmals legt der BCM eine Wirkungsstudie zum Thema Influencer-Content vor - Foto: Screenshot / CMF

Eine große Mehrheit von 78 Prozent der Konsumenten im Raum DACH folgt Influencern in sozialen Medien. Das ist ein zentrales Ergebnis der ersten empirischen Wirkungsstudie zu Marken-Content von Influencern im DACH-Raum Experiences & Effects. Influencercontent.

Im Fokus der Studie, die im Auftrag des Content Marketing Forum e.V. (CMF) vom Scion Research Lab unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Clemens Koob durchgeführt wurde, standen Influencer-Maßnahmen in den sozialen Medien (Instagram, Tiktok, Youtube, Linkedin, X, Twitch, Facebook), die einen inhaltlichen Kern haben und nicht rein werblich sind (Influencer-Content). Feldzeit: 23. April bis 19. Mai 2025.

Die positive Wirkung von Influencer-Content für Marken und Produkte werde mit dieser Studie eindrücklich belegt, sagt Olaf Wolff, Vorsitzender des CMF: „Die Auswertung zeigt dies entlang der gesamten Customer Journey: Von der Awareness-Phase bis zu Kaufabschluss und Kundenbindung kann der Einsatz von Influencer:innen sich sehr positiv für Unternehmen auswirken - wenn Unternehmen auf die richtigen Partner:innen setzen. Wir haben in der Studie explizit nach den Lieblings-Influencer:innen gefragt. Sie erzielen Top-Werte im Engagement. Die Aufgabe für die Unternehmen und Agenturen liegt daher klar auf strategischer Seite: in der Zielgruppendefinition und der Auswahl der passenden Influencer:innen.“

(v.l.) CMF-Vorsitzende Olaf Wolff (Foto: Schrödinger) und Prof. Dr. Clemens Koob, Inhaber Scion Research Labs (Foto: Manuel Hollenbach), stellten die erste BCM-Wirkungsstudie Experiences & Effects. Influencercontent vor

Laut Studienleiter Koob spielen Alter, Geschlecht und formale Bildung spielen eine große Rolle für den Konsum von Influencer-Content - aber auch viele weitere Faktoren jenseits der reinen soziodemographischen Unterschiede. „Wir können in den Ergebnissen auch nach Persönlichkeits-Eigenschaften und Lebensführungstypologien differenzieren“, erklärt Koob. „Hier sehen wir deutliche Unterschiede im Nutzungsverhalten und in der Wirkung. So folgen etwa Personen mit hoher Selbstkontrolle und emotionaler Stabilität seltener Influencer:innen, bewerten ihre Lieblings-Influencer:innen und deren Inhalte aber dennoch positiv.“

Markenempfehlungen kommen laut Studie bei Menschen mit einem modernen Lebensstil und einem hohen Ausstattungsniveau signifikant besser an als bei Traditionellen und Konservativen. „Der Unterschied hier ist wirklich bemerkenswert und deutlich höher, als wir ihn in den Vorgängerstudien zu gedruckten Kundenmagazinen, digitalem Unternehmenscontent und Social Me-dia-Posts von Unternehmen gesehen haben“, kommentiert Wolff.

Studie- Facts:

  • Die Hauptplattformen für Influencer-Content sind Instagram und Youtube.
  • Im Durchschnitt folgen User 4.6 Influencern in 3.6 Interessensbereichen – besonders beliebt sind Gesundheit, Lifestyle, Food und Comedy.
  • Das Alter spielt eine große Rolle bei der Nutzung: Jüngere Konsumenten nutzen Influencern besonders intensiv: Sie folgen mehr und häufiger, sind aktiver auf Tiktok und verbringen deutlich mehr Zeit mit dem Content ihrer Lieblings-Influencern.
  • Im Schnitt verbringen Konsumenten täglich 20 Minuten mit dem Content ihrer Lieblings-Influencern.
  • Von Lieblings-Influencern empfohlene Marken werden von Konsumenten mehrheitlich positiv beurteilt. Besonders gut kommen Markenempfehlungen in den Bereichen Home & Interior, Lifestyle, Gesundheit, Selfcare & Wellbeing sowie Gaming an.



zurück

(bmw) 12.06.2025


Druckansicht

Artikel empfehlen


      

CP Guide

Top-Dienstleister für Content Marketing



















































































































































































































































     

Printausgabe