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Samstag, 15. August 2026

TUI setzt weiterhin auf Authentizität und ethische KI

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Die TUI Group setzt bei ihrer Reiseangeboten weiterhin auf Authentizität – © Tui Group

Die Mehrheit der Menschen können nicht zwischen echten und KI generierten Bildern unterscheiden. Das ist eines der Ergebnisse der Studie von TUI Musement, der Touren- und Aktivitätensparte der Hannoveraner TUI Group, die in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Marktforschungsinstitut Appiono erstellt wurde. Dafür wurden im Juni 2024 1.200 Erwachsene aller Altersgruppen in Deutschland, Spanien und Großbritannien befragt.

Ein weiteres Ergebnis sei, dass KI-Bilder das Vertrauen von Menschen negativ beeinflussen können, jedoch weniger bei jüngeren Kunden und Männern. Laut TUI bestätigt die Befragung ihren Kurs, dass für die Implementierung von KI ethische Leitplanken zu definieren und gleichzeitig das Potential der Technologie für Kunden und Mitarbeitende zu nutzen.

„Mit der Weiterentwicklung der KI eröffnen sich für die Reisebranche Möglichkeiten, das Kundenengagement zu verbessern. Wir setzen beim Einsatz von KI auf ethische Kriterien. Die Ergebnisse der Befragung tragen dazu bei, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie fortschrittliche Technologien in unsere Systeme integriert werden können und gleichzeitig das Vertrauen der Kunden zu stärken“, sagt Peter Ulwahn, CEO von TUI Musement. „Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Innovation und Transparenz. Wir müssen sicherstellen, dass KI das Reiseerlebnis bereichert, ohne das Vertrauen zu beeinträchtigen. Wir setzen weiterhin auf Authentizität.“

Erkenntnisse aus der Studie:

  • KI vs. echte Bilder: 22 Prozent der Teilnehmenden aus Großbritannien gaben an, dass sie „leicht unterscheiden“ können zwischen KI- und echten Bildern, aber in Deutschland und Spanien beträgt dieser Wert nur neun Prozent. Im Durchschnitt gaben Gen Z und Millennials eher an, dass sie „leicht unterscheiden“ können (17 Prozent), verglichen mit Gen X (elf Prozent) und Baby Boomers (sechs Prozent). Tatsächliche Tests im Rahmen der Befragung haben allerdings gezeigt, dass alle Gruppen Schwierigkeiten hatten, genau zwischen KI- und echten Bildern zu unterscheiden.
  • Auswirkung auf Vertrauen: Während KI-generierte Bilder bei vielen Teilnehmenden „Interesse“ weckten, führten sie auch zu weit verbreiteter „Skepsis“. Spanische Befragte, Baby Boomers und Frauen sind vorsichtiger gegenüber KI-Bildern, während Teilnehmer aus
  • Einfluss auf Kaufentscheidungen: Obwohl KI-Bilder doppelt so häufig „Neugier wecken“, wurden sie nicht als fesselnder oder überzeugender bei der Kaufentscheidung angesehen. Spanische Befragte waren besonders vorsichtig gegenüber dem Einfluss von KI, wobei die meisten glaubten, dass KI-generierte Bilder ihre Kaufentscheidungen negativ beeinflussen würden. Im Gegensatz dazu äußerten sich Befragte aus Großbritannien und Deutschland entweder neutral oder positiv.
  • Bevorzugte Bilder: Bei der Frage nach Online-Käufen gaben die meisten Teilnehmenden an, eine Mischung aus „hochwertigen professionellen Fotos“ und „authentischen, nutzergenerierten Inhalten“ zu bevorzugen. Diese Mischung, insbesondere mit nutzergenerierten Bildern, wurde von 88 Prozent der Befragten als entscheidend gesehen, um Vertrauen aufzubauen und das eigene Kaufverhalten zu beeinflussen.
Der Tourismuskonzern verwendet nach eigenen Angaben bislang keine KI-generierten Bildern von Urlaubzielen auf seinen Owned-Media-Kanälen. Beispielsweise werden bei der KI-generierten TUI-Influencerin Lena echte Bilder im Hintergrund gezeigt. Damit distanziert sich die TUI Group nicht von KI, sondern nutzt KI-Technologien, um die Bildauswahl zu automatisieren und zu verbessern. Mehr als 35 Millionen Bilder werden laut TUI in internen Datenbanken – hauptsächlich Hotel- und Zimmerbilder – klassifiziert und gefiltert. Dabei identifiziert und bewertet die KI-Bilder anhand technischer und ästhetischer Kriterien, um die bestmögliche Bildauswahl für automatisierte Galerien zu treffen und doppelte oder unangemessene Bilder zu vermeiden.


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(bmw) 06.02.2025


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