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Samstag, 15. August 2026

Apotheken-umschau.de veröffentlicht erstmals KI unterstützte Gesundheitstexte

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Am 28. Mai 2024 veröffentlicht apotheken-umschau.de erstmals barrierefreie Gesundheitsartikel - © Creative Collection

Im Redaktionsalltag des Wort & Bild Verlags wird Künstliche Intelligenz ab sofort konkret angewendet. Zum „Internationalen Tag der Leichten Sprache" am 28. Mai 2024 veröffentlicht apotheken-umschau.de erstmals barrierefreie Gesundheitsartikel.

In der Praxis bedeutet dies, dass die Artikel weiterhin in den Redaktionen der Baierbrunner Verlagsgruppe auf qualitativ hohem Niveau und auf Grundlage der evidenzbasierten Medizin erarbeitet werden. Dann werden sie mit Hilfe der KI übersetzt, von den jeweiligen Sprach- und Fachexperten geprüft und anschließend online gestellt.

Das Angebot basiert auf einer Forschungskooperation der Wort & Bild Verlagsgruppe mit der Forschungsstelle Leichte Sprache/Universität Hildesheim und dem deutschen KI-Unternehmen Summ AI.

Im Vergleich zur manuellen Vorgehensweise mit externen Dienstleistern bedeute der KI-Einsatz eine deutliche Zeitersparnis. Der komplette Publikationsprozess dauere nur noch rund vier Stunden anstatt mehrerer Tage, heißt es dazu.

„Der heutige Tag gibt den Startschuss für ein Projekt, das uns seit langem am Herzen liegt und das durch die rasante Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz nun richtig Fahrt aufnehmen wird: Unser neu entwickeltes KI-Tool wird ab sofort in unsere Redaktionsabläufe integriert und zeigt uns einen Weg auf, wie wir in naher Zukunft möglichst alle Gesundheitstexte in Einfacher Sprache anbieten können – in gewohnt hoher und wissenschaftlich erprobter Qualität“, sagt Dr. Dennis Ballwieser, Geschäftsführer Wort & Bild Verlagsgruppe und Chefredakteur.

Christiane Maaß, Wissenschaftliche Leiterin Forschungsstelle Leichte Sprache an der Universität Hildesheim Forschungsstelle Leichte Sprache: „Als Forschende interessieren wir uns für den Einsatz von KI-gestützten Übersetzungstools in der Erstellung von Texten in Leichte und Einfache Sprache. Es besteht hier ein enormes Potential. Die Interaktion zwischen Menschen und Maschinen verändert sich durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Das hat große Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Texte jeglicher Art zukünftig entstehen werden. Wir als Forschende sind daran sehr interessiert, solche Prozesse zu untersuchen und zu begleiten. Wir sehen, wie Forschung hier in die Gesellschaft hineinwirken kann und zu mehr Verständlichkeit beiträgt.“


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(bmw) 27.05.2024


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