Lesetipps

Dienstag, 29. September 2026

ANZEIGE

17. ICMA für Content Marketing setzt auf Kontinuität und Innovation

Gerade in den Print-Kategorien liegen traditionell die Stärken des ICMA-Award. Darum behalten wir die bewährten Kategorien auch bei: Es geht um Mitarbeitermedien, Kundenmagazine, Jahresberichte, Image-Broschüren. Es gibt natürlich auch Kategorien für Konzept und Innovation sowie Online- oder Crossmedia-Projekte. KI, Sustainability, Bewegtbild und Corporate Podcasts haben ebenfalls eigene Kategorien.
Alle Infos zur Teilnahme finden Sie HIER

Neue GDI-Studie: Digital Corporate Publishing

%%%Neue GDI-Studie: Digital Corporate Publishing %%%

Im Auftrag der Migros-Medien hat das Schweizer Gottlieb-Duttweiler-Institut (GDI), Rüschlikon, eine neue Medienstudie erarbeitet. Sie beschreibt, wie Firmen und Marken das Informationsmonopol über ihre Produkte zusehends verlieren. Die Grenze zwischen Medien, Formaten und Kommunikationskanälen verschwimmen. Heute kann jeder auf jedem Kanal gleichzeitig Sender und Empfänger sein, kann anderen zuhören oder selber etwas erzählen.

Im digitalen Zeitalter mit dem Vormarsch der sozialen Medien sind die Zeiten vorbei, in denen Firmen die alleinige Hoheit darüber haben, welche Informationen in welcher Form an die Konsumenten gelangen. In Zukunft müssen sie froh sein, wenn man ihnen überhaupt noch zuhört. Die neue GDI-Studie DIGITAL CORPORATE PUBLISHING beschreibt, warum das klassische Sender-Empfänger-Modell ausgedient hat und wie es einem ununterbrochenen Gespräch weicht, das von allen Akteuren beeinflusst und gestaltet wird.

Um sich den neuen medialen Gegebenheiten anzupassen, sollte sich Corporate Publishing an folgenden fünf Leitlinien orientieren:

  • Gespräche sind wichtiger als Botschaften - es geht nicht darum zu verkünden, sondern Teil der Konversation zu sein.
  • Vernetzung ist wichtiger als Content-Generierung - nicht was ich sage, ist im Fokus, sondern mit wem ich rede.
  • Information wird Teil des Verkaufsangebots - ich verkaufe nicht nur ein Produkt, sondern eine Geschichte dazu.
  • Die Informationskonkurrenz dominieren - alles, was den Kunden interessiert, soll er von mir erfahren.
  • Mehr Content für weniger Leute - gib dem Individuum, was es interessiert.

Aus diesen Grundsätzen ergeben sich laut Studie vier mögliche strategische Positionierungen des Corporate Publishings. Sie unterscheiden sich einerseits bezüglich Inhalt einer Publikation (Produktinformation vs. redaktionelle Inhalte), andererseits aus ihrem Ziel (Informieren vs. Verkaufen). Eines der möglichen Szenarien ist das Corporate Service Public (redaktionelle Inhalte, Informieren). Demnach würden Firmen unabhängigen Journalismus fördern, um der Bevölkerung Informationen bereitzustellen - und sich als sozial verantwortungsbewusst zu positionieren. Medienhäusern böte sich so nebst staatlicher Unterstützung, spendierfreudigen Mäzenen und Querfinanzierung durch andere Angebote eine weitere Möglichkeit, Journalismus zu alimentieren.

Die Studie DIGITAL CORPORATE PUBLISHING - WER MORGEN ÜBER IHRE FIRMA SPRICHT ist in Deutsch und in Englisch als kostenloser Download erhältlich.


zurück

(bmw) 17.11.2017


Druckansicht

Artikel empfehlen


CP Guide

Top-Dienstleister für Content Marketing



















































































































































































































































     

Printausgabe