DB Infrago und Ogilvy machen Lesen in Bahnhöfen zum Erlebnis

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DB Infrago bringt mit Ogilvy literarische Werke in die Bahnhöfe – © Ogilvy Germany

Mit einer ungewöhnlichen Initiative zeigt DB Infrago in Frankfurt, welche Wirkung OOH im öffentlichen Raum entfalten kann. Unter dem Titel „Lesen bis der Zug kommt“ verwandelt der Konzern gemeinsam mit der Frankfurter Agentur Ogilvy ab sofort Wartebereiche ausgewählter Großbahnhöfe in spontane Bildungs- und Kulturorte.

Auf ausgewählten OOH-Flächen bieten Reisenden Kurzfassungen bedeutender literarischer Werke oder historischer Reden, zugeschnitten auf die individuelle Wartezeit von fünf bis dreißig Minuten. Die inhaltliche Auswahl ist breit gefächert und reicht von Martin Luther Kings „I Have a Dream“ über Malala Yousafzais UN-Rede bis hin zu Klassikern wie Kafkas „Die Verwandlung“, Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ oder Johanna Spyris „Heidi“.

Technologisch wird die Kampagne von einer speziell trainierten KI unterstützt, die die Inhalte nicht nur kürzt, sondern deren Struktur, Stil und Tonalität analysiert und nachempfindet. Das Ziel: Kurzversionen zu schaffen, die dem Geist der Originale möglichst nahekommen und ein qualitativ hochwertiges Leseerlebnis ermöglichen.

„Wartezeit muss keine verlorene Zeit sein“, sagt Marlis von Schleyer, Leiterin strategisches Marketingmanagement bei DB Infrago. „Mit diesem Projekt schaffen wir einen neuen Mehrwert im Bahnhofserlebnis und machen Bildung und Kultur für alle zugänglich.“ Der Ansatz soll zeigen, wie OOH-Medien jenseits klassischer Awareness-Funktionen genutzt werden können, um echte Nutzererlebnisse zu schaffen.

Für Ogilvy ist die Kampagne ein Beispiel dafür, wie Content, Technologie und öffentliche Räume zusammenwirken können. „Wir demonstrieren, dass OOH weit mehr leisten kann als Reichweite“, sagt Roland Stauber, Managing Director von Ogilvy. „Die Initiative zeigt, wie Marken durch sinnstiftende Angebote Relevanz erzeugen und Engagement fördern.“

Die ersten Installationen sind ab dem 21. November 2025 an Bahnhöfen in Berlin, München, Frankfurt am Main, Dresden und weiteren Städten zu sehen. Eine Ausweitung auf zusätzliche Standorte und Inhalte ist bereits geplant.


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(bmw) 24.11.2025


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