DHL Group setzt beim Marken-Management auf KI basierten Content Creator von Strichpunkt

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Mit dem von Strichpunkt entwickelten Layout Creator wurden mittlerweile mehr als 40.000 Layouts von DHL-Mitarbeitenden erstellt – © Strichpunkt / DHL

Die Stuttgarter Design- und Branding-Agentur Strichpunkt hat für die DHL Group in Bonn einen KI-basierten Layout Creator entwickelt, der die Mitarbeiter des Logistikkonzerns befähigt, eigenständig Layouts zu gestalten.

Die Aufgabenstellung des vor sechs Jahren gestarteten Projekts lautete, das Brand-Design zu vereinfachen und die Brand Performance zu steigern. Mittlerweile wurden mehr als 40.000 Layouts gestaltet, die automatisiert, individuell und im Einklang mit dem Corporate Design erstellt wurden. Aktuell verzeichnet der Layout Creator bei der DHL Group 2.000 Aufrufe pro Woche bei rund 300.000 Nutzenden pro Jahr.

„Der Layout Creator hat das Brand Management bei uns revolutioniert, indem er eine völlig neue, flexible und schnelle Herangehensweise ermöglicht", erklärt Sebastian Klein, Senior Manager DHL Brand Management. „Wir schaffen es nun mit der Unterstützung eines innovativen Tools und dem Know-how einer Design-Agentur, unsere Vielzahl an internen Markenprodukten konsistent für alle Kommunikationswege aufzubereiten und dabei flexibel und kostensparend zu agieren."

In der Praxis füllen DHL-Mitarbeiter den Layout Creator mit Informationen wie Headlines und Copytext. Dabei können bis zu zehn unterschiedliche Layout-Varianten erzeugt werden, aus denen die beste gewählt und händisch geändert werden kann. Außerdem lassen sich zugleich mehrere Dokumente einer Kampagne erzeugen, wie Poster oder Social-Media-Assets.

Zudem hat Strichpunkt eine eigenen Konzernschrift für Deutsche Post, DHL und die DHL Group entwickelt mit dem passenden Namen Delivery.

„Künstliche Intelligenz kann nicht nur kreative Prozesse unterstützen, sondern diese auch zukunftsfähiger machen", sagt Philipp Brune, CEO von Strichpunkt. "Man könnte nun denken, dass wir uns als Agentur durch die Entwicklung solcher technologiebasierten Design-Systeme überflüssig machen. Das Gegenteil ist der Fall: Wir können uns auf unsere Stärken konzentrieren und kreative und überraschende Lösungen für die nächste Herausforderung finden sowie unsere Erfahrung in die Entwicklung eines solchen Design-Tools einbringen, es optimieren und weiterentwickeln. Und das als maßgeschneiderte Lösung für die individuellen Bedürfnisse von Unternehmen."


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(bmw) 12.03.2025


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