Tschüss Döp dö dö döp Merchandise
%%%Tschüss Döp dö dö döp Merchandise%%%
Mit einer Kampagnen-Site machen JvM und Laut gegen Nazis auf ihr Vorhaben aufmerksam und klären auch über die Merch-Machenschaften der Nazi-Shop-Betreiber auf - © Screenshot / JvM
Die Initiative Laut gegen Nazis e.V. hat sich gemeinsam mit Jung von Matt im Rahmen der Aktion Recht gegen Rechts beim europäischen Markenamt die Markenrechte an dem Merchandise mit dem Aufdruck Döp dö dö döp – Das Shirt zum Sommerhit gesichert.
Der Song L’amour toujours, dessen Melodie sich in etwa in Döp dö dö döp übersetzen lässt, wurde unter anderem auf Sylt mit rassistischen Parolen umgetextet. Ein Video der Gesänge ging viral.
Jörn Menge, Vorsitzender des Vereins Laut gegen Nazis, erläutert: "Durch den Verkauf des Merchandise finanzieren sie ihre rechtsextremen Aktivitäten. Diesem Treiben setzen wir ein Ende. Die Shops müssen die beanstandete Ware mit den fragwürdigen Aufdrucken bald aus dem Verkehr ziehen oder vernichten, andernfalls drohen rechtliche Schritte und Geldstrafen. Im Falle von Nichtzahlung sogar Haftstrafen." Abmahnungen seien bereits auf dem Weg.
Die Idee für die mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Kampagnen - unter anderem ADC, MAX-Award und Grand Effie - hat die Berliner Werbeagentur Jung von Matt entwickelt. Mit einer eigenen Kampagnensite unter www.rechtgegenrechts.com soll zusätzlich auf das Vorhaben aufmerksam gemacht werden.
Unterstützung bekommt das Projekt durch den Neonazi-Aussteiger Philip Schäfer: "Ich selbst habe Nazi-Codes entwickelt und weiß wie wichtig sie – gedruckt auf Shirts und Merch – für die Szene sind. Nicht nur als Erkennungszeichen, sondern auch zur Finanzierung der Gruppierungen."
Bereits im Frühjahr 2024 hatte der Verein Laut gegen Nazis mit Partnern aus der Modebranche eine Online-Datenbank gegen Nazi-Codes ins Leben gerufen, die mit dem Claim Fashion against Fascism aus der Feder von Jung von Matt auf allen beteiligten Social-Media-Kanälen mit Verweis auf die zugehörige Website ausgespielt wurde. Das Projekt baute auf die im Oktober 2023 gelaunchte Kampagne Recht gegen Rechts auf, mit der der Verein um den Gründer und Vereinsvorsitzenden Jörn Menge den Erwerb von Markenrechten aus der rechten Szene startete.
zurück
(bmw) 12.02.2025
Druckansicht
Artikel empfehlen