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Dienstag, 31. März 2020

Digitalisierung: Traditionsfirmen sind besonders zukunftsorientiert

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Der Textilhersteller Trigema, Amann & Söhne, der Vliesstoffproduzent Sandler AG und Uvex – allesamt bis auf Uvex (1926) Traditionsunternehmen mit einer mehr als hundertjähriger Firmengeschichte – wurden mit dem Siegel „Digital Champion“ ausgezeichnet.

Bei den Versicherungsunternehmen punkten Generali, die Lebensversicherung von 1871 (LV 1871), die Versicherungskammer Bayern, die WWK Versicherungsgruppe und Euler Hermes ein. Bei den Herstellern von traditionellen Schreibgeräten haben Pelikan und Stabilo die Nase vorn.

Die Ergebnisse basieren auf einer Studie des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) unter wissenschaftlicher Begleitung des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) im Auftrag von FOCUS MONEY. Mit einer kombinierten Fragebogen- und Social-Listening-Analyse wurden die rund 5.000 größten Unternehmen in Deutschland daraufhin untersucht, wie aktiv sie den Herausforderungen der Digitalisierung begegnen und wie fortgeschritten sie bei der Umstellung ihrer Strukturen und Prozesse sind. Kriterien waren unter anderem der Stand der Digitalisierung, Schulungen und Digitalkompetenz der Mitarbeiter sowie Investitionen in Digitalisierungsprojekte.

Zusätzlich wurde die Reputation der Unternehmen in den Kategorien Digitalisierung, Technologie und Innovation durch eine Social-Listening-Analyse gemessen. Dazu wurden 438 Millionen öffentliche Online-Quellen inklusive Social Media nach Nennungen der untersuchten Unternehmen im Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 durchsucht und mittels Verfahren der Künstlichen Intelligenz (neuronale Netze) analysiert, den Themenfeldern zugeordnet und einer Sentiment-Analyse im Hinblick auf eine positive, negative oder neutrale Tonalität unterzogen.

628 Firmen aus 273 Branchen wurden schließlich mit einem Siegel als „Digital Champion - Unternehmen mit Zukunft " ausgezeichnet.

Wer die Digitalisierung verschläft, riskiert den Untergang, mahnt Jörg Forthmann, Geschäftsführer des IMWF: „Der Markt lässt Unternehmen nur wenig Zeit, um die Herausforderungen der Digitalisierung zu bewältigen - für viele zu wenig, um ihr Geschäftsmodell zu retten. Digitale Transformation hat dabei neben der technischen aber auch eine organisatorische und kulturelle Dimension. Es ist nicht damit getan, die eigene IT-Abteilung aufzustocken. Vielmehr ist es eine ganzheitliche Herausforderung, die über sämtliche Unternehmensbereiche hinweg gedacht und umgesetzt werden muss."


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(bmw) 10.03.2020


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