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Corporate Publishing-Investitionen steigen auf 4,7 Milliarden Euro

Studie des Europäischen Instituts für Corporate Publishing: Content & Commerce gewinnt rasant an Bedeutung

Die Bedeutung von Corporate Publishing im Unternehmens-Kommunikationsmix nimmt zu und weitet seinen Einfluss innerhalb der Customer Journey durch die Verknüpfung von Content & Commerce erheblich aus. 85 Prozent der Unternehmen im deutschsprachigen Raum setzen für ihre Kommunikation gedruckte oder digitale Corporate Publishing-Medien ein. Die Investitionen der Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz liegen jährlich bei 4,7 Milliarden Euro - ein Plus von über sechs Prozent im Vergleich zu 2010.

Zu diesen Ergebnissen kommt die BASISSTUDIE III, die das Schweizer Markforschungsinstitut zehnvier, Zürich, im Auftrag des Europäischen Institutes für Corporate Publishing (EICP) und des Forum Corporate Publishing (FCP), München, umgesetzt hat.

Digitale Medien wachsen um 20 Prozent

Von den 4,7 Milliarden Euro Gesamtinvestitionen im CP-Bereich entfallen 2,8 Milliarden Euro auf den Print- und 1,9 Milliarden Euro auf den Onlinesektor. Damit sind die Investitionen in digitale CP-Medien (vgl. BASISSTUDIE II, 2010, 1,6 Milliarden Euro) um über 20 Prozent gestiegen. „Digitale Medien sind heute der Wachstumstreiber unserer Branche. 40 Prozent des Gesamtvolumens entfallen bereits auf diesen Bereich – gleichzeitig bleiben die Investitionen in Printmedien erfreulich stabil“, erklärt Dr. Andreas Siefke, Vorsitzender des FCP.

Das Jahresbudget für CP-Medien beträgt im Schnitt 390.000 Euro pro Unternehmen, ein Plus im Vergleich zur vergangenen Basisstudie um mehr als elf Prozent. Dabei haben vier von zehn Unternehmen bereits Budgets aus klassischer Werbung in CP umgeschichtet, weitere 38 Prozent planen dies für die Zukunft. „Die aktuelle Studie untermauert, dass Corporate Publishing eine der wichtigsten Kommunikationsdisziplinen ist. Mehr als drei Viertel der Befragten sehen Corporate Publishing auf Augenhöhe mit klassischer Werbung oder PR“, so FCP-Geschäftsführer Michael Höflich.

So nimmt laut Prof. Dr. Clemens Koob, Managing Director bei zehnvier, auch die Bedeutung von Corporate Publishing bei der Kaufentscheidung von Kunden zu: „CP entfaltet mittlerweile entlang der gesamten Customer Journey ein hohes Momentum.“ Aspekte wie die Verbesserung des Unternehmensimages und die Stärkung der Kundenbindung spielen laut BASISSTUDIE III eine unverändert wichtige Rolle. „Gleichzeitig sind inzwischen mehr als 50 Prozent der Unternehmen davon überzeugt, dass Corporate Publishing die Nachfrage steigert und den Absatz fördert“, so Koob.

Für den FCP ist dies ein deutliches Zeichen, dass Content und Commerce hocherfolgreich in einem Konzept zu einander finden und so den Kundendialog im Handel online wie offline revolutionieren. Siefke: „Durch die Verbindung von hochwertigen journalistischen Inhalten mit einer crossmedialen Kommunikations- und Verkaufsstrategie heben wir Corporate Publishing als Content Marketing auf die nächste Erfolgsstufe.“

Digitalen Medien sind auf dem Vormarsch

Die Bandbreite und die Bedeutung der eingesetzten digitalen Medien variiert insgesamt deutlich: Das am häufigsten eingesetzte digitale CP-Medium sind stationäre und mobile Webseiten mit einem Nutzungsanteil von mehr als 65 Prozent. Vier von zehn Unternehmen kommunizieren über Soziale Medien mit ihren Kunden und Mitarbeitern, jeweils rund ein Drittel hat Videos oder Digitale Magazine im Einsatz und 18 Prozent setzen Apps für ihre Unternehmenskommunikation ein.
„Alleine das Mediensegment der Apps demonstriert die Leistungsfähigkeit von Corporate Publishing. Wie schon bei der Entwicklung von E-Magazinen sind CP-Dienstleister hier die absoluten Vorreiter in Kreation und Umsetzung“, so FCP-Vorstandsmitglied Dr. Christian Fill.

Im Raum DACH gibt es aktuell etwa 8.700 CP-Apps, die bislang rund 37 Millionen Mal heruntergeladen wurden. „Dabei zeigt sich auch hier deutlich das erweiterte Verständnis unserer Branche in Richtung Content Marketing und die Erkenntnis, dass relevanter Content den Nutzer oder Leser in besonderer Weise auf die Customer Journey mitnehmen kann. 41 Prozent aller Content-Apps sind heute bereits im Sinne des Editorial Shopping an Bestell-Systeme angebunden“, so Siefke.
Eine weitere wichtige Säule im digitalen CP sind Soziale Medien: Rund 38 Prozent der Unternehmen nutzen Social Media, weitere 24 Prozent setzen Videoportale ein. „Für über 93 Prozent der Unternehmen, die Soziale Netzwerke nutzen, ist Facebook mit Abstand die wichtigste Community. Im Schnitt kommen diese Unternehmen dort auf rund 27.000 Fans“, sagt Höflich.

Insgesamt nutzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als 5.000 Unternehmen Facebook für ihr Corporate Publishing, etwa 2.200 Unternehmen verwenden Twitter und knapp 2.300 Unternehmen unterhalten einen eigenen Youtube-Channel.

Printmedien als starke Säule im CP

Unangetastet sind sind Magazine und Zeitungen die meist genutzten Printmedien – über 60 Prozent der Unternehmen im DACH-Raum setzen diese ein. Insgesamt erscheinen in Deutschland, Österreich und der Schweiz rund 15.600 Kundenmagazine, davon circa 8.000 Titel im B-to-C Bereich mit einer Gesamtauflage von 2,9 Milliarden Exemplaren. Im B-to-B Sektor publizieren die Unternehmen über mehr als 7.600 verschiedene Medien mit einer Gesamtauflage von etwa 670 Millionen Heften.

Für die Mitarbeiterkommunikation werden im DACH-Raum rund 7.400 verschiedene Titel mit einer Gesamtauflage von über 120 Millionen Exemplaren genutzt. Die Nettorefinanzierungsquote von B-to-C Magazinen liegt bei etwa zehn Prozent, für B-to-B Magazine bei etwa fünf Prozent und für B-to-E Magazine bei rund drei Prozent.

Die Untersuchungskonzeption wurde vom Marktforschungsunternehmen zehnvier in enger Abstimmung mit dem Europäischen Institut für Corporate Publishing (EICP) entwickelt. Als Grundgesamtheit der Studie wurden Unternehmen im Raum DACH mit mindestens 250 Mitarbeitern definiert. Die Ergebnisse der Studie basieren auf 318 Einzelinterviews mit Führungskräften beziehungsweise Entscheidern in punkto Corporate Publishing. Diese wurden im Frühjahr 2012 mittels CAWI (Computer Assisted Web Interviewing) geführt.

Weitere Informationen in CP MONITOR Nr. 2/2012


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(bmw) 27.06.2012


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